Zappelphilipp oder hyperaktiv? - Vortrag klärt auf.

Zappelphilipp, Kasper oder Hans-guck-in-die-Luft - unruhige, träumerische Kinder werden oft mit diesen Begriffen beschreiben. Dass sich dahinter aber eine Aufmerksamkeitsstörung manchmal gepaart mit Hyperaktivität verbergen kann, vermutet man nicht unbedingt. Woran lässt sich ein Aufmerksamkeitsdefizit erkennen, wann spricht man eigentlich von Hyperaktivität und wie könnte die Behandlung aussehen? Darüber gibt Dr. Dr. Stefanos Hotamanidis von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie an der Universität Kiel (ZIP) auf Einladung des KIWANIS-Clubs Kiel e.V. Auskunft. Am Donnerstag, den 9. Oktober 2008 berichtet er um 20.00 Uhr im Abendgymnasium "Der Ravensberg", Rankestraße 2, über das hyperaktive, aufmerksamkeitsgestörte Kind in Familie und Schule, gibt praktische Tipps für den Umgang mit diesen besonderen Kindern und zeigt auch die Grenzen der Behandlungsmöglichkeiten auf. Der Eintritt zu dieser öffentlichen Vortragsveranstaltung ist frei, der KIWANIS-Club Kiel bittet um eine Spende zugunsten seiner Arbeit für unterstützungsbedürftige Kinder und Jugendliche in Kiel.

KIWANIS ist eine der größten und ältesten Serviceclub-Organisationen der Welt mit über 300.000 Mitgliedern in fast 100 Ländern, davon rund 3000 Männer und Frauen in Deutschland, die sich aktiv für das Wohl von Kindern einsetzen. Der Name "Kiwanis" ist indianischen Ursprungs und bedeutet frei übersetzt "wir haben Freude daran, aktiv zu sein". KIWANIS steht für soziales Engagement und Hilfe zur Selbsthilfe für die benachteiligten Kinder in unserer Gesellschaft. In Kiel engagieren sich rund 25 Männer und Frauen im örtlichen KIWANIS-Club.